Zum Inhalt springen

Neu in 2.7.0: Workflows. Pro 7 Tage gratis testen.

Containly
Zurück zur Startseite

Containly: häufige Fragen

Aktualisiert am 10. Oktober 2026

Kurze, sachliche Antworten zu Preis und Lizenz, Hosts anbinden, Compose-Dateien, Updates, Sicherheit und Umstieg von Portainer. Fehlt etwas? Schreib uns über das Kontaktformular auf der Startseite.

Preis und Lizenz

Ist Containly kostenlos?

Ja. Containly ist kostenlos für bis zu 2 Docker-Hosts: den lokalen Host, auf dem es läuft, und einen weiteren. Die Gratisversion enthält alle Kernfunktionen, ohne Ablaufdatum und ohne Konto. Für mehr Hosts kaufst du direkt in der App eine Pro-Lizenz: Pro Lifetime für CHF 189 einmalig, Pro Jährlich für CHF 89/Jahr oder Pro Monatlich für CHF 15.90/Monat. Pro bringt ausserdem Microsoft Entra ID Single Sign-On, Erscheinungsbild-Presets, Workflows und die Pro-Backup-Funktionen (Zeitpläne, S3-, SFTP-, SMB- und NFS-Ziele, Wiederherstellung auf einem anderen Host).

Kann ich Pro gratis testen?

Ja. Pro Monatlich und Pro Jährlich beginnen mit einer kostenlosen 7-Tage-Testphase mit allen Pro-Funktionen. Die Testphase gibt es einmal pro Kunde: Ein weiteres Abo desselben Kunden startet sofort und wird direkt verrechnet. Kündigst du während der Testphase, wird nichts verrechnet; sonst wird die erste Periode am Ende der Testphase verrechnet. Pro Lifetime ist eine Einmalzahlung ohne Testphase. Details stehen in den AGB.

Kann ich Containly vor der Installation ausprobieren?

Ja. Die öffentliche Demo unter demo.containly.ch startet im Browser ein eigenes Containly mit Beispiel-Hosts, -Containern und -Stacks. Nichts davon berührt einen echten Docker-Host, und alles, was du änderst, wird gelöscht, wenn deine Sitzung endet. Gefällt dir, was du siehst, richtet die Installationsanleitung Containly in rund einer Minute auf deinem eigenen Server ein.

Ist Containly Open Source?

Nein. Containly ist proprietäre Software, aber für bis zu 2 Hosts kostenlos nutzbar, privat und geschäftlich, ohne Konto. Das Image ist auf Docker Hub als amslertec/containly veröffentlicht. Dokumentation, Beispiel-Compose-Datei und Lizenzbedingungen liegen auf GitHub. Eine Pro-Lizenz ist ein bezahlter Schlüssel, den du in der App aktivierst; er schaltet unbegrenzte Hosts, Microsoft Entra ID Single Sign-On, Erscheinungsbild-Presets, Workflows und die Pro-Backup-Funktionen frei.

Funktioniert eine Pro-Lizenz offline?

Ja. Eine Pro-Lizenz wird direkt in Containly gekauft und aktiviert und funktioniert offline. Containly prüft die Lizenz etwa einmal pro Tag. Jede erfolgreiche Prüfung speichert eine signierte Lease, die bis zu 30 Tage gültig ist (bei einem Abo höchstens bis 3 Tage nach der bezahlten Zeit). Ist der Lizenzserver nicht erreichbar, bleibt Pro bis zum Ablauf dieser Lease aktiv; läuft sie ab, während der Server nicht erreichbar ist, bleibt Pro mindestens bis 14 Tage nach der letzten erfolgreichen Prüfung aktiv. Eine eindeutige Antwort des Lizenzservers (widerrufen, zurückerstattet, nach der bezahlten Zeit gekündigt) beendet Pro sofort. Containly selbst braucht kein Konto und keinen Cloud-Dienst: Es läuft auf deinem Server, und deine Container, Stacks und Daten bleiben dort.

Hosts und Verbindungen

Kann Containly mehrere Docker-Hosts verwalten?

Ja. Eine Containly-Instanz verwaltet den lokalen Docker-Host und deine entfernten Hosts: 2 Hosts in der Gratisversion, unbegrenzt mit Pro. Entfernte Hosts verbinden sich über TCP mit TLS-Client-Zertifikaten, über SSH oder über den Containly-Agent. Du wechselst Hosts mit einem Klick, und das Dashboard zeigt alle zusammen: Status, Container, CPU, RAM und Speicher, Updates und kritische CVEs pro Host.

Kann ich einen Docker-Host hinter NAT verwalten, ohne Ports zu öffnen?

Ja, mit dem Containly-Agent. Der Agent ist ein kleiner, gehärteter Container, den du auf dem entfernten Host startest. Er verbindet sich von sich aus per WSS zu Containly, der Host braucht also keinen offenen Docker-Port, keinen SSH-Zugang und keine eingehende Firewall-Regel. Angemeldet wird er mit einem Einmal-Token und einem docker run- oder Compose-Snippet, das Containly dir anzeigt. Logs, Terminal, Statistik, Dateien und Compose-Stacks laufen alle über diese eine Verbindung.

Kann ich einen Container oder Stack auf einen anderen Host verschieben?

Ja. Die Live-Migration zieht einen einzelnen Container oder einen ganzen Compose-Stack samt Image, Volumes und Netzwerken von einem verbundenen Host auf einen anderen um. Containly macht zuerst Pre-Flight-Checks, zeigt während des Kopierens ein Live-Protokoll und rollt automatisch zurück, wenn ein Schritt fehlschlägt. Bei einem einzelnen Container steht Migrieren im selben Menü wie Pausieren und Beenden.

Stacks und Updates

Wo liegen meine Compose-Dateien?

Containly speichert Compose-Stacks als normale Dateien in Ordnern auf dem Host, in den Stack-Pfaden, die du pro Host festlegst. Es gibt keine Bindung an eine Datenbank: Du kannst die Ordner mit Git versionieren, sichern und ohne Containly bearbeiten, und docker compose funktioniert im selben Ordner weiter. Compose-Projekte, die ausserhalb von Containly gestartet wurden, findet Containly über ihre Compose-Labels und zeigt sie daneben an. Override-Dateien wie compose.override.yaml gehen in jede Aktion ein, genau wie bei docker compose.

Kann Containly Docker-Container automatisch aktualisieren?

Ja. Containly prüft Registries anhand des Digests, ohne zu pullen, und erkennt neuere Versionen bei fest gesetzten Versions-Tags. Updates laufen als Sammelauftrag auf dem Server, mit Live-Fortschritt, der auch nach dem Neuladen der Seite weiterläuft. Unter Zeitpläne lassen sich Update-Prüfungen und automatische Updates stündlich, an gewählten Wochentagen oder monatlich ausführen. Jeder Lauf steht im Audit-Log, und pro Update-Prüfung kommt eine E-Mail mit den Images, für die es Updates gibt.

Wie aktualisiert sich Containly selbst?

Mit einem Klick in der App. Containly erstellt den eigenen Container mit der neuen Version neu und rollt auf die vorherige zurück, wenn die neue Version nicht sauber startet. Wer lieber die Kommandozeile nutzt, führt im Containly-Ordner docker compose pull und danach docker compose up -d aus; das aktualisiert ebenfalls, aber ohne automatischen Rollback.

Prüft Containly Images auf Schwachstellen?

Ja, mit Trivy. Containly scannt deine Images bei Bedarf oder nach Zeitplan und zeigt die Anzahl pro Schweregrad direkt in der Image-Liste. Pro Image siehst du jede CVE mit Paket, installierter Version und der Version, die sie behebt. Neue kritische CVEs können eine Benachrichtigung in der App, per E-Mail oder über einen Benachrichtigungskanal (Discord, Telegram, Slack, Pushover, ntfy, Gotify oder einen Webhook) oder als Web-Push auf dein Handy oder deinen Browser auslösen.

Kann ich Stacks aus der CI neu ausrollen oder Containly mit Prometheus überwachen?

Ja, beides ist Free. Unter Profil, API-Tokens erstellst du ein persönliches Token mit den Berechtigungen, die es braucht: API lesen, Stacks neu ausrollen (auf Wunsch nur ausgewählte Stacks) oder Prometheus-Metriken. Eine Pipeline wie GitHub Actions, Gitea oder Forgejo Actions rollt damit einen Stack mit einem curl-Aufruf neu aus und kann den Auftrag bis zum Ende verfolgen. Unter Einstellungen, Integrationen schaltet ein Admin /metrics für Prometheus ein: CPU, Arbeitsspeicher und Disk der Hosts sowie Zustand, Health, Neustarts, CPU und Arbeitsspeicher der Container auf allen Hosts. Der Export ist standardmässig aus und braucht ein Metrik-Token, ausser du erlaubst offene Abfragen für ein vertrauenswürdiges Netzwerk.

Sicherheit, Plattformen und Umstieg

Kann ich Containly sicher übers Internet erreichbar machen?

Containly hat Root-gleichen Zugriff auf jeden verbundenen Host, behandle es also wie einen SSH-Zugang. Stell es hinter einen Reverse Proxy mit TLS, setze CONTAINLY_SECURE_COOKIES=true und binde den Port an 127.0.0.1. Containly hat Zwei-Faktor-Anmeldung mit Wiederherstellungscodes, Admin- und Viewer-Rollen, eine Begrenzung der Anmeldeversuche, ein Audit-Log jeder Änderung und mit Pro Microsoft Entra ID Single Sign-On. Optional gibt es einen gefilterten Docker-Socket-Proxy.

Auf welchen Plattformen läuft Containly?

Containly läuft auf jedem Linux-Host mit Docker Engine und Docker Compose v2. Das Image gibt es für linux/amd64 und linux/arm64, ein Raspberry Pi 4 oder 5 mit 64-Bit-System funktioniert also genauso wie ein Mini-PC, eine virtuelle Maschine oder ein VPS. Containly ist für Docker Engine gebaut; Kubernetes, Swarm-Services und Podman gehören nicht zu den unterstützten Zielen.

Wie steige ich von Portainer auf Containly um?

Lass Containly neben deinem bisherigen Setup laufen. Beide sprechen nur mit der Docker-API, Containly übernimmt also nichts. Gib Containly die Ordner mit deinen Compose-Projekten an, füge deine anderen Hosts hinzu und prüf, ob alles auftaucht; laufende Compose-Projekte werden über ihre Labels gefunden. Wenn alles passt, entscheidest du, was bleibt. Die Schritte stehen in der Anleitung zum Umstieg von Portainer.